Frühe Spielwelten. Zur Belehrung und Unterhaltung.: Die Spielwarenkataloge von Peter Friedrich Catel (1747–1791) und Georg Hieronimus Bestelmeier (1764–1829)

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Die Jahrzehnte um 1800 waren eine Zeit bedeutender politischer und gesellschaftli-cher Umbrüche. Diese Umwälzungen - zusammen mit dem durch die Aufklärung geprägten Gedankengut der Pädagogik - haben sich auch auf die Spielkultur ausge-wirkt. Spiele nahmen eine erzieherischen Funktion im Rahmen der Pädagogik ein, so dass das späte 18. Jahrhundert geradezu als Geburtsstunde des modernen didak-tischen Familienspiels gelten kann. Gänse- und Kartenspiele, Brett- und Geschicklichkeitsspiele, Baukästen sowie mag-netische, elektrische und physikalische Spielgeräte zeigen, dass neben dem Lesen von Büchern weitere Methoden traten, die Kindern die Aneignung nützlicher Kenntnisse und Fertigkeiten erleichtern sollten. Gleichzeitig setzte die Industrialisierung und Professionalisierung des Spiele- und Spielzeugmarktes ein. In diesem Kontext sind der Berliner Kaufmann Peter Fried-rich Catel (1747-1791) und Georg Hieronimus Bestelmeier (1764-1829) in Nürnberg Pioniere über den deutschsprachigen Raum hinaus. Der seit 1979 zugängliche Reprint des Bestelmeier-Kataloges von 1803 wurde bisher kaum ausgewertet. Thomas Stauss ist der Frage systematisch und akribisch nachge-gangen, ob sich die damals angebotenen Spiele in heutigen Sammlungsbeständen noch identifizieren lassen. Die Ergebnisse seiner langjährigen Suche werden mit diesem Buch in einer ihrer Bedeutung entsprechenden verlegerischen Qualität vor-gelegt. Thomas Stauss' Arbeit erfüllt ein lang ersehntes Desiderat der Spiel- und Spielzeugforschung. . KLICKEN SIE HIER, UM DIESES BUCH ZUM KOSTENLOSEN DOWNLOAD